Die Chance


Selbsthilfegruppe für Eltern, deren Kind während
der Schwangerschaft, bei oder nach der Geburt verstorben ist.


Wünsche an das medizinische Personal bei einer glücklosen Schwangerschaft

Vor der Geburt

  • Die Eltern selbst erkennen lassen, dass das Kind nicht mehr lebt, z.B. Ultraschall in Anwesenheit des Mannes nochmals durchführen.
  • Bemerkungen vermeiden, die Schuldgefühle erzeugen können („Was haben Sie denn angestellt? Haben Sie sich nicht geschont?)
  • Vorbereiten auf die Geburt (Ablauf erklären, Alternativen mitteilen) und auf den Umgang mit dem Kind (Namen geben, halten, es bei der Mutter sterben lassen, ...) .Informieren über mögliches Aussehen, Leichengift, Ansteckungsgefahr, um Berührungsängste zu nehmen.
  • Den Eltern Zeit lassen, die schlechte Nachricht zu bewältigen, bevor die Geburt eingeleitet wird. Wenn gewünscht und medizinisch möglich, die Eltern auch nach Hause gehen lassen. Ansonsten dem Vater anbieten, im Krankenhaus zu übernachten (Liege im Zimmer der Frau), wenn die Geburt erst am nächsten Tag ist. (Oft ist es gut, eine Nacht zu warten).
  • Frauen nach der schlimmen Nachricht nicht alleine lassen – jemanden zuteilen, der sich Zeit nehmen kann.
  • Schnelle Telefoniermöglichkeit schaffen
  • Bei OP: Personal der Entbindungsstation sollte die Mutter bis zu OP-Schleuse begleiten, damit sie sich nicht alleine gelassen fühlt.

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